Ich bin total begeistert von dem Gedanken, was ich vielleicht zum ersten Mal wirklich verstanden habe. Nur Gottes Geist kann wissen, was Gott denkt. So weit so gut. Aber Gott hat uns genau diesen Geist gegeben! Das heißt, dass wir durch den heiligen Geist in uns Gottes Gedanken kennen können (1. Kor 2,11). Ist das nicht großartig? Gott möchte seine Gedanken mit uns teilen. Wow! Das ist natürlich auch eine große Verantwortung, sich auch entsprechend zu verhalten. Möge Gott uns heute Gnade geben genau das zu tun, was wir durch den heiligen Geist als Gottes Wille erkennen. Möge unser Herz in Einklang mit Gottes Herz schlagen.
Mali-Anta - 20. November, 17:15
Spät aber doch ein kurzer Bericht zu der Gemeindfreizeit vor zwei Wochen. Es war geplant, dass wir in ein Freizeitheim in den San Bernadino Bergen fahren. Leider wüteten dort aber Waldbrände und schließlich wurden alle Bewohner evakuiert. So wurde kurzfristig beschlossen, dass die Freizeit im normalen Gemeindegebäude stattfindet und wir über Nacht heim gehen. Für die Verantwortlichen keine leichte Aufgabe alles umzuorganisieren. Viele waren natürlich auch enttäuscht, aber Gott hat unsere Gebet echt toll erhört, dass das die Gesamtatmosphäre nicht beeinträchtigt hat. Gottes Geist wirkte mächtig in unserer Mitte. Der Höhepunkt war Samstag Abend, wo wir teilweise bis 23:30 in Anbetung und Gebet zusammenblieben.
Ein paar Gedanken aus 2. Samuel 6:
* Gottes Gegenwart will getragen werden, nicht auf einem Wagen gefahren (damit es schneller geht) - und das fühlen wir im Fleisch (wie die Stangen auf den Schultern der Priester).
* es geht darum Schritt zu halten mit Gottes Gegenwart, Gott selber im Blick zu haben, nicht in erster Linie das Ziel.
* immer nur sechs Schritte und dann ein Opfer - aber das war keine Zeitverschwendung.
* Hingabe führt zu größerer Freiheit.
Mali-Anta - 17. Oktober, 04:27
Wie schreibt man Erleichterungsgeräusche im Internet? ;-) Ich kann euch gar nicht sagen, wie erleichtert ich bin. Ich habe den intensiven Intensivkurs überstanden!!! Da kann ich wirklich nur sagen, dass Gottes Gnade mich durch getragen hat. Es war wirklich sehr herausforderned. Aber auch interessant. Es ging darum unsere Ideen für eine Doktorarbeit durch zu denken, zu fokussieren, und in die richtigen Worte zu fassen. Meine grundsätzliche Idee hat sich nicht geändert, aber jetzt ist vieles viel klarer.
Danach war ich entsprechend erschöpft, und bin eigentlich noch immer dabei mich zu erholen. Außerdem ist Vieles liegen geblieben, da der Kurs wirklich unsere volle Konzentration erfordert hat. Da ist man schon für Kleinigkeiten dankbar, wie z.B. dass ich zu Mittag heim gehen konnte und in Ruhe alleine essen und mich kurz ausruhen. Am Kursende machten wir in Kleingruppen Präsentationen. Da wurde mir bewusst, dass ich in der Entwicklung meines Themas schon relativ weit bin. Es scheint mehr stimmig zu sein, als das was ich von manchen Kollegen hörte. Da kann ich nur sagen, Preist den Herrn!
Der Kurs ist noch nicht abgeschlossen. Bis Anfang November werden wir weiterhin an den Details arbeiten, unzählige Bücher überfliegen um zu sehen, ob sie etwas wichtiges zum Thema zu sagen haben, usw.
Mali-Anta - 17. September, 19:10
Inzwischen bin ich schon wieder eine Woche in Pasadena. Die Zeit in Wisconsin war wunderschön. Ich habe sie von Herzen genossen, obwohl es ja nicht nur Urlaub sondern auch Arbeit war. Ich hatte ja meine Bücher mit und bin in der Zeit auch ein gutes Stück weiter gekommen. Ein schöneres Plätzchen zum Arbeiten, kann man sich aber nicht vorstellen. Ein Blockhaus mitten im Wald an einem See, mit einem großen Grundstück, wo ich Rehe, Hasen und Streifenhörnchen beobachten konnte.
Meine Fotos können euch nur einen kleine Eindruck davon vermitteln:
http://www.fototime.com/inv/D1B581A2DABB14F
Bis zum nächsten Mal.
Mali-Anta - 25. Juli, 04:44
Nur noch eine Woche, dann ist auch dieses Quartal vobei. Bis dahin muss allerdings noch einiges passieren. Mein Energielevel ist irgendwo unter Null. Meine Motivation manchmal auch. Meine Gesundheit lässt auch zu wünschen übrig.
Ich hoffe, heute noch die Semesterarbeit in Kontextualisierung fertig zu kriegen, damit mir dann genug Zeit bleibt für den großen Brocken: die Semesterarbeit in Missionsgeschichte wird eine ziemliche Herausforderung. Die dritte Semesterarbeit (in Ethnologie) ist fast fertig, und den Rest darf ich nach dem offiziellen Abgabetermin machen.
Alles in Allem ist wohl die größte Herausforderung, alle diese Aufgaben für den Herrn und nicht für die Professoren oder für die (hoffentlich guten) Noten zu machen. Danke für alle Gebete.
Mali-Anta - 5. Juni, 02:24
Letzten Sonntag habe ich mir endlich wieder Zeit zum Malen genommen. Ich hatte das Bild schon lange vor meinem inneren Auge. Es ist ein Bild, das Gott mir vor einiger Zeit schenkte, als Ermutigung zu meiner Unvollkommenheit zu stehen. Wir sind unscheinbare Gefäße und Gottes Herrlichkeit wohnt in uns, aber sie wird nur durch die Sprünge sichtbar, eben unsere Unvollkommenheiten.
2. Kor 4:7
Mali-Anta - 8. Mai, 16:44
Letzte Woche haben wir in einer Klasse über Kontextualisierung ein paar englische Sprichwörter angeschaut, die oft wie Gottes Offenbarung behandelt werden, aber nicht aus der Bibel stammen, bzw. ihr in manchem sogar widersprechen. Leider habe ich nicht in allen Fällen ein deutsches Äquivalent gefunden:
- Cleanliness is next to godliness. > Reinlichkeit kommt gleich nach Gottesfurcht.
- God helps those that help themselves. > Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott.
- Hard work is a blessings from God. > Schwerarbeit ist ein Segen von Gott. ~ Sich Regen bring Segen.
- The early bird gets the worm. > Morgenstund hat Gold im Mund.
- When the going gets tough, the tough get going. > Was uns nicht umbringt, macht uns nur härter.
- Idle hands are the devil's playground. > Müßiggang ist aller Laster Anfang.
- Live and let live. > Leben und leben lassen.
- Time is money. > Zeit ist Geld.
Wer Verbesserungsvorschläge hat, bitte melden.
Mali-Anta - 2. Mai, 05:45
Das war eine ganz besondere Woche. Ein Team meiner Klasse hat eine Gebetswoche für die ganze Schule organisiert - und zwar 6 Tage rund um die Uhr. Das Motto - Fuller wird nie wieder wie vorher sein. Amen! Gott hat echt mächtig gewirkt und ich bin schon neugierig was es noch alles für Auswirkungen haben wird. Ich hatte diese Woche leider eine Intensivklasse und war darum nur einmal direkt beteiligt. Aber selbst meine Intensivklasse hat die Auswirkungen gespürt. Am Donnerstag waren wir in kleinen Gruppen auf Gebetsspaziergang um für Fuller zu beten. Es war echt stark was uns Gott gezeigt hat, wofür wir beten sollen. Und am Freitag am Ende des Unterrichts (3 Stunden am Nachmittag) blieb mehr als die Hälfte der Klasse noch ein paar Stunden zum Gebet. Es war echt cool! Gott hat mächtig in unserer Mitte gewirkt. Auch in meinem Leben. Wer mehr wissen möchte, kann mich gerne fragen.
Übrigens, ich würde gerne wissen, ob jemand meine Blogs liest, oder ob ich sie nur für mich schreibe. ;-) Ganz im Ernst, ohne Feedback verliere ich langsam die Motivation.
Mali-Anta - 18. April, 03:27